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Versicherungsarten im Überblick

Kfz-Haftpflichtversicherung

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland für jedes Kraftfahrzeug gesetzlich vorgeschrieben.
Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt nur für Schäden auf die Sie mit Ihrem Fahrzeug anderen oder Kraftfahrzeugen zugeführt haben. Zudem übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung keine Schäden, die am eigenen Fahrzeug entstanden sind, in dem Fall greift die Teil- oder Vollkaskoversicherung (falls vorhanden).

Teilkasko

Die Teilkaskoversicherung ist freiwillig und kann als zusätzlicher Schutz zur Kfz-Haftpflichtversicherung dazugebucht werden. Die Teilkasko übernimmt Schäden am eigenen Fahrzeug, die durch Wetterbedingungen oder Diebstahl verursacht wurden.

Vollkasko

Die Vollkaskoversicherung ist ebenso wie die Teilkasko freiwillig und ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Vollkasko beeinhaltet alle Leistungen die Ihnen die Teilkasko bietet, darüber hinaus sind Sie gegen Schäden versichert die durch Ihr eigenes verschulden oder durch Vandalismus entstanden sind.

Schutzbrief

Ein Schutzbrief ist eine Zusatzleistung die Sie zu Ihrer Kfz-Versicherung dazubuchen können. Mit einem Schutzbrief sind Sie bei Unfall, Panne oder Diebstahl zusätzlich abgesichert.
Sinnvoll ist ein Schutzbrief besonders für Vielfahrer und Pendler, die häufig weite Strecken zurücklegen müssen. Ein Schaden oder eine Panne wird aber dann übernommen wen dies 50 Km vom Wohnort entfernt passiert. Die Kosten für einen Schutzbrief sind sehr gering und belaufen sich 5 bis 20 Euro pro Jahr.

Verkehrs-Rechtsschutzversicherung

Die Verkehrsrechtsschutzversicherung ist eine Ergänzung zur Kfz-Versicherung, die freiwillig dazugebucht werden kann und eignet sich besonders für Vielfahrer. Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung sichert Sie rundum bei Problemen mit dem Autokauf ab und wenn Sie bei einem Unfall Ihre Rechte mit einem gerichtlich oder mit einem Anwalt durchsetzen wollen.

Insassenunfallversicherung

Die Insassenunfallversicherung ist ein Zusatz zur Kfz-Haftpflicht und versichert bei einem Unfall alle Insassen in einem Fahrzeug gegen Personenschäden, es werden auch Kosten für bleibende Schäden übernommen. Bei einem Unfall durch Fremdverschulden zahlt die Insassenunfallversicherung auch dann, wenn der Unfallverursacher Fahrerflucht begeht und eine polizeiliche Ermittlung nicht möglich ist. Anfallende Kosten für Behandlungen oder ein Krankenhausaufenthalt übernimmt die Insassenunfallversicherung allerdings nicht, dies würde zunächst von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen werden.

Wie setzt sich mein Versicherungsbeitrag zusammen?

  • Typklasse:Die Typenklassen setzen sich aus Schaden- und Unfallbilanz zusammen. Je mehr Schäden und Unfälle mit einem Fahrzeugmodell verursacht wurden, desto höher wird es in der Typenklasse eingeordnet. Mit einer hohen Typenklasse erhöhen sich auch die zu zahlenden Beiträge.
  • Regionalklasse: Die Regionalklasse spiegelt die Schaden- und Unfallbilanz einer Region wieder, beeinflusst wird die Regionalklasse in der Kfz-Versicherung in erster Linie durch die Fahrweise der Nutzer. In der Kaskoversicherung werden zudem regionale Besonderheiten berücksichtigt wie z. B. die Häufigkeit von Diebstählen, das Schaden- Unfallaufkommen und Wetter bedingte Schäden. Je niedriger die Regionalklasse ist, desto günstiger wirkt sich das auf den Versicherungsbeitrag aus.
  • Schadenfreiheitsrabatt (SF-KLasse): Wer jahrelang unfallfrei fährt, profitiert vom Schadenfreiheitsrabatt und bekommt einen günstigeren Beitrag. Wenn im vergangenen Kalenderjahr kein Versicherungsschaden vorliegt, wird man in die nächst bessere Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Eine Rückstufung erfolgt dann, wenn Schäden am Fahrzeug der Versicherung gemeldet werden. Damit eine Umstufung in eine höhere Schadenfreiheitsklasse erfolgen kann, muss zuvor mindestens sechs Monate ununterbrochen ein Versicherungsschutz bestanden haben. Die Schadenfreiheitsklassen gibt es in der Kfz-Haftpflicht und in der Vollkaskoversicherung, bei einen Kfz-Versicherungswechsel bleibt der Schadenfreiheitsrabatt in der Regel bestehen.
  • Nutzeralter und Punkte in Flensburg: Des Weiteren beziehen die Versicherer auch das Alter des Fahrers und deren Anzahl an Einträgen im Verkehrszentralregister in Flensburg zur Beitragsbemessung mit ein.
    Fahrer mittleren Alters (35 bis 55 Jahre) verursachen laut Statistiken im Schnitt weniger Versicherungsschäden als jüngere (18 bis 25 Jahre) oder ältere Menschen im Alter von 60 bis 75 plus, deshalb gibt es das Risikomerkmal Nutzeralter. Das Alter bezieht sich immer auf den Versicherungsnehmer, gibt dieser allerdings im Vertrag noch andere Fahrer für das Fahrzeug an, gilt in der Regel immer das Alter des jüngsten Fahrers.
    Allgemein gilt jedoch: Je weniger Fahrer das Fahrzeug nutzen, desto günstiger ist auch die Versicherung.
  • Jährliche Fahrleistung (Kilometer/Jahr): Die Anzahl der jährlich zurückgelegten Kilometer wirken sich auf die auf die Höhe der Versicherungsbeiträge aus. Wer sein Fahrzeug also wenig bewegt zahlt auch niedrigerer Beiträge,
    für Vielfahrer hingegen erhöhen sich die Beitragskosten. Da sich das Risiko für einen Unfall erhöht je mehr Kilometer mit dem Fahrzeug zurückgelegt werden.
  • Werkstattbindung: Beim Abschluss der Kfz-Versicherung können Versicherungsnehmer zwischen freier Werkstattwahl und Werkstattbindung entscheiden. Bei der Werkstattbindung verpflichtet sich der Fahrer vertrag dazu, Schäden am Fahrzeug nur in bestimmten Werkstätten, welche die Versicherung vorgibt reparieren zu lassen. Die Werkstattbindung hat den Vorteil, dass dadurch die Versicherungsprämie um bis zu 20 Prozent günstiger wird. Im Fall eines Unfalls müssen Sie erst mit Ihrem Versicherer abklären, in welcher Werkstatt das Fahrzeug repariert werden soll. In der Regel kümmert sich die Versicherung dann um einen schnellen Termin bei einer günstigen Partnerwerkstatt. Jedoch sollten Sie bedenken das die Partnerwerkstätten oftmals keine Originalteile verbauen, um die Kosten gering zu halten, bei der Freien Werkstattwahl hingehen haben Sie die Wahl ob Sie einer Hersteller Werkstatt gehen möchten oder nicht. Bei der freien Werkstattwahl reduziert sich der Beitrag nicht, allerdings können Sie selbst entscheiden, in welcher Werkstatt Sie Ihr Fahrzeug reparieren lassen wollen. Bei einem Unfall kann das Auto direkt in eine beliebige Werkstatt gebracht werden.
  • Selbstbeteiligung: Bei der Kaskoversicherung gibt es die sogenannte Selbstbeteiligung, im Schadenfall werden Sie an den Kosten mitbeteiligt. Die Höhe der Selbstbeteiligung und wird vorab festgelegt und liegt meist zwischen 150 und 1000 Euro. Je Höhe die Selbstbeteiligung ist, desto niedriger fällt der Beitrag aus.
    Je nach Versicherungsanbieter variiert die Höhe der Selbstbeteiligung, ein Vergleich ist daher empfehlenswert.
  • Berufsgruppe: Wer seinen PKW versichern möchte, wird grundsätzlich in die Tarifgruppe R eingestuft.
    Versicherungsnehmer bestimmter Berufsgruppen werden in spezielle Tarife eingestuft und erhalten einen Berufsgruppenrabatt, wodurch sich der Beitrag erheblich verringert.
    Zudem gibt es auch eine Fahrlehrerversicherung, die speziell auf die Bedürfnisse dieser Berufsgruppe ausgerichtet ist.
    Für einen Berufsgruppenrabatt sind folgende Voraussetzungen notwendig:
  • Nachweis darüber das Sie Mitglied in einer der spezifischen Berufsgruppen sind und darin auch überwiegend tätig sind.
  • Die Nachweise müssen von Ihrem Arbeitgeber bestätigt werden.

Eine Übersicht von weiteren Tarifgruppen finden Sie hier:

Tarifgruppe A: Für Landwirte oder ehemalige Landwirt die nicht anderweitig Berufstätig sind.

Tarifgruppe B: Für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes

Tarifgruppe C: Für Richter, Berufsbeamte und Berufssoldaten

Tarifgruppe D: Für Selbstständige, Freiberufler, oder Angestellte bei ehemals staatlichen Unternehmen die mitlerweile privatisiert wurden, dazu zählen unter anderem die deutsche Post, Telekom, die deutsche Bahn.

Tarifgruppe L: Für Beamte

Tarifgruppe V: Für Angestellte in der Versicherungsbranche

TarifgruppenBerufsgruppen
Tarifgruppe AFür Landwirte oder ehemalige Landwirte, die nicht anderweitig berufstätig sind
Tarifgruppe BFür Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes
Tarifgruppe CFür Richter, Berufsbeamte und Berufssoldaten
Tarifgruppe DFür Selbstständige, Freiberufler, oder Angestellte bei ehemals staatlichen Unternehmen die mittlerweile privatisiert wurden, dazu zählen unter anderem die Deutsche Post, Telekom, die Deutsche Bahn.
Tarifgruppe LFür Beamte
Tarifgruppe VFür Angestellte in der Versicherungsbranche

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Was übernimmt die Teilkasko?

Bei der Teilkasko werden nur Schäden übernommen, die durch Unwetter bzw. durch Einwirkung von Naturgewalten entstanden sind, dies sind sogenannte Elementarschäden. Es werden keine selbstverschuldeten Schäden übernommen, dennoch wird eine Vielzahl von Fällen abgedeckt. Die Teilkasko Versicherung greift also nur bei Elementarschäden und übernimmt die dadurch entstandenen Kosten, wie z. B. Schäden durch:

 Hagel, Schneelawinen
 Steinschläge, Glasbruch 
 Brand oder Explosionen
 Diebstahl des Fahrzeugs oder von Fahrzeugteilen

Zudem haftet die Teilkasko bei entstandenen Schäden durch Wildunfälle, Bisse durch Mardern oder anderen Wildtieren. Entstandene Schäden am Fahrzeug die auf das Einwirken von Tieren zurückzuführen sind werden von der Teilkasko übernommen, in der Regel werden Folgeschäden nicht übernommen, das hängt aber vom jeweiligen Versicherungsanbieter ab. 

Des Weiteren greift die Teilkasko ein bei Diebstahl des Fahrzeugs, Bränden und Explosionen, Schäden durch Brandstiftung und Kurzschlüsse bzw. Schäden an der Verkabelung.
Bei Vandalismus hingegen bezahlt nur dir Vollkasko Versicherung, da die Grenzen zwischen Ausschreitung und Vandalismus oft fließend sind, kann dies nur von Fall zu Fall beurteilt werden.

Unwetterschäden
Wildunfälle
Marderbisse

Anzahl der Verkehrsunfälle in Deutschland:

2016

0
Millionen

2017

0
Millionen

2018

0
Millionen

Was übernimmt die Vollkasko?

Eine Kaskoversicherung lohnt sich besonders dann, wenn Sie ein neuwertiges Fahrzeug besitzen oder es einen hohen Listenpreis hat. Sie haben bei der Vollkasko den Vorteil das Sie die Kosten durch eine günstige Schadenfreiheitsklasse selbst beeinflussen können, daher ist eine Vollkasko manchmal günstiger als eine Teilkasko. Die Vollkaskoversicherung gewährt Ihnen einen Schadenfreiheitsrabatt, wenn Sie mehrere Jahre schadenfrei gefahren sind, dadurch verringert sich Ihr zu zahlender Beitrag.
Unterscheiden kann sich die Vollkaskoversicherung je nach Anbieter in Preis und Leistung, folgende Leistungen werden übernommen:
 

Alle Leistungen der Teilkasko sind inbegriffen
Selbstverschuldete Schäden am eigenen Fahrzeug
Schäden durch Vandalismus bzw. Mut- oder böswillige Beschädigung am Fahrzeug
Übernahme der Schäden auch wenn der Unfallgegener nicht haftbar gemacht werden kann, weil er noch nicht volljährug ist oder Fahrerflucht begeht.
Schäden durch Tiere, die nicht im Teilkaskoschutz enthalten sind
Entstandene Schäden am Fahrzeug durch einen Schifftransport

Vandalismus
Schäden durch Eigenverschulden
Teilkasko Leistungen inbegriffen

Typklassen in der Kfz-Versicherung

Die Typklasse ist ein Indexwert und wird von den Kfz-Versicherer verwendet, um die Versicherungsbeiträge für die Kfz-Haftpflicht- und die Kaskoversicherung berechnen zu können. Durch die Typklasse wird die Unfall- und Schadensbilanz des jeweiligen Fahrzeugtyps des vergangenen Jahres gebildet. Die Höhe der Typklasse richtet sich danach, wie viele Schäden mit Ihrem Fahrzeugtyp verursacht wurden, dies ist der sogenannte Schadenbedarf.

Je höher die Typklasse ist, desto höher ist der Schadenbedarfsindex und desto teurer ist am Ende auch die Versicherung. Die Höhe der Unfallbilanz richtet sich also danach an, wie vielen Unfällen Ihr Fahrzeugtyp im vergangenen Jahr beteiligt war und wie hoch die Versicherungsleistungen ausfielen. Aus der Höhe der Unfallbilanz ergibt sich letztendlich die Höhe der Typklasse. Die Typneklassen unterscheiden sich je nach Art der Versicherung wie folgt:

Haftpflicht:  Anzahl der Typklassen 16 (10-25)

Teilkasko: Anzahl der Typklassen 24 (10-33)

Vollkasko: Anzahl der Typklassen 25 (10-34)

TypklassenAnzahl der Typklassen
Haftpflicht10-2516
Teilkasko10-3324
Vollkasko10-3425

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Was sind Regionalklassen?

In Deutschland gibt es aktuell 415 Zulassungsbezirke (Stand 2019), die in Regionalklassen eingeteilt werden. Einmal im Jahr veröffentlicht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die neue Regionalklasseneinstufung. Regionalklassen gibt es für die Kfz-Haftpflicht sowie für die Teil- und Vollkaskoversicherung. Sie spiegelt die Schaden- und Unfallbilanz einer Region wieder, beeinflusst wird die Regionalklasse in der Kfz-Versicherung in erster Linie durch die Fahrweise der Nutzer.
Für die Einstufung einer Region werden die örtlichen Gegebenheiten in Relation zu der Schadenshäufigkeit gesetzt dabei sind folgende Faktoren entscheidend:

  • Anzahl der Schäden in der jeweiligen Region (Dabei werden nur Auto- und Unfallschäden berücksichtigt für die eine Kfz-Versicherung aufgekommen ist. )
  • Die durchschnittliche Schadenhöhe
  • Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge
  • Beschaffenheit der Straßenverhältnisse
  • Art der zugelassenen Fahrzeugtypen (beispielsweise überdurchschnittliche Anzahl von modernen oder älteren Autos, hochmotorisiert oder leistungsschwach etc.)

In der Kaskoversicherung werden zudem folgende Faktoren angerechnet:

  • Sturm- und Hagelschäden
  • Diebstahlhäufigkeit
  • Anzahl von Wildunfällen
Daraus lässt sich die Schadensbilanz des Zulassungsbezirkes errechnen, dabei werden die Daten der letzten fünf Jahre berücksichtigt. Die Schadensbilanz wird anschließend in ein Indexwert umgerechnet, der letztendlich die Regionalklasse des jeweiligen Bezirkes bestimmt.
Der Indexwert liegt bei 100 und spiegelt den Bundesdurchschnitt wieder. Liegt eine Region, über 100 wird Sie teurer als der Bundesdurchschnitt eingestuft. Liegt der Wert, wiederum unter 100 wird die Region, als günstiger eingestuft. Somit wird der Beitrag für Versicherte teurer oder günstiger.

Unterschiede in den Regionalklassen

Haftpflicht:  Anzahl der Regionalklassen 12 (1-12)

 Bei der Kfz-Versicherung entspricht der Bundesdurchschnitt der Regionalklasse 6. Liegt Ihre Regionalklasse unter diesem Wert ist die Schadensbilanz niedrig, dadurch verringert sich Ihr Beitrag. Liegt Ihre Regionalklasse über diesem Wert, ist die Schadensbilanz hoch und Ihr Beitrag erhöht sich.

Teilkasko: Anzahl der Regionalklassen 16 (1-16)

Bei der Teilkaskoversicherung entspricht der Bundesdurchschnitt der Regionalklasse 7. Liegt Ihre Regionalklasse unter diesem Wert ist die Schadensbilanz niedrig, dadurch verringert sich Ihr Beitrag. Liegt Ihre Regionalklasse über diesem Wert, ist die Schadensbilanz hoch und Ihr Beitrag erhöht sich.

Vollkasko: Anzahl der Regionalklassen 9 (1-9)

Bei der Vollkaskoversicherung entspricht der Bundesdurchschnitt der Regionalklasse 4. Liegt Ihre Regionalklasse unter diesem Wert, ist die Schadensbilanz niedrig, dadurch verringert sich Ihr Beitrag. Liegt Ihre Regionalklasse über diesem Wert, ist die Schadensbilanz hoch und Ihr Beitrag erhöht sich.

VersicherungAnzahl der RegionklassenAnmerkung
Haftpflicht12 (1-12)Bei der Kfz-Versicherung entspricht der Bundesdurchschnitt der Regionalklasse 6. Liegt Ihre Regionalklasse unter diesem Wert, ist die Schadensbilanz niedrig, dadurch verringert sich Ihr Beitrag. Liegt Ihre Regionalklasse über diesem Wert, ist die Schadensbilanz hoch und Ihr Beitrag erhöht sich.
Teilkasko16 (1-16)Bei der Teilkaskoversicherung entspricht der Bundesdurchschnitt der Regionalklasse 7. Liegt Ihre Regionalklasse unter diesem Wert, ist die Schadensbilanz niedrig, dadurch verringert sich Ihr Beitrag. Liegt Ihre Regionalklasse über diesem Wert, ist die Schadensbilanz hoch und Ihr Beitrag erhöht sich.
Vollkasko9 (1-9)Bei der Vollkaskoversicherung entspricht der Bundesdurchschnitt der Regionalklasse 4. Liegt Ihre Regionalklasse unter diesem Wert, ist die Schadensbilanz niedrig, dadurch verringert sich Ihr Beitrag. Liegt Ihre Regionalklasse über diesem Wert, ist die Schadensbilanz hoch und Ihr Beitrag erhöht sich.

Häufig gestellte Fragen

Bei der Kaskoversicherung gibt es die sogenannte Selbstbeteiligung, das bedeutet das die Versicherung den Schaden nicht in vollem Umfang ersetzt, sondern den Versicherungsnehmer an den Kosten mitbeteiligt. Die Höhe der Selbstbeteiligung kann vom Versicherungsnehmer vorab frei gewählt werden und liegt meist zwischen 150 und 1000 Euro. Wir empfehlen Ihnen 150 Euro in der Teilkasko und 300 Euro in der Vollkasko.
Bei der Vollkasko ist darauf zu achten das darin bereits eine Teilkasko enthalten ist, in dem Fall muss die Selbstbeteiligung für beide Teilbereiche separat gewählt werden.

Durch die Höhe der Selbstbeteiligung können sie bei der Teil- oder Vollkaskoversicherung Ihre Prämie positiv beeinflussen.
Grundsätzlich gilt: je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger der Beitrag.

Bei der Selbstbeteiligung profitieren beide Seiten zum einen Sie als Versicherungsnehmer und zum anderen die Versicherung selbst. Für die Versicherung ist es wirtschaftlicher Kleinschäden vom Versicherungsschutz auszunehmen und über die Selbstbeteiligung laufen zu lassen, damit erspart sich der Versicherer einen hohen Verwaltungsaufwand. Dadurch wird die Schadensbilanz gering gehalten und zudem kann der Versicherungsschutz günstiger angeboten werden. Das hat zur Folge das die Versicherungsnehmer aufgrund des reduzierten Risikos (geringe Schadensbilanz) geringere Beiträge zahlen.

Ein Verkehrsunfall kann sehr teuer werden und die Kosten können schnell in die Millionenhöhe gehen, deshalb ist es wichtig, beim Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung auf die Höhe der Deckungssumme zu achten. Die Deckungssumme legt den maximalen Betrag fest, den die Versicherung im Schadenfall abdeckt. Die Versicherung zahlt im Schadenfall nur bis zur vorab vereinbarten Höchstsumme. Alle darüber hinausgehen Kosten müssen vom Versicherungsnehmer selbst getragen werden.

Die Höhe der Deckungssumme ist je nach Art der Versicherung sehr unterschiedlich.
Eine festgeschriebene Mindestdeckung gibt es bei Personengruppen die laut dem Gesetz eine bestimmte Versicherung abschließen müssen.
Darüber hinaus gelten die folgenden gesetzliche Mindestdeckungen:
 
  • Personenschäden: 7,5 Millionenen Euro
  • Sachschäden: 1,12 Millionen Euro
  • Vermögensschäden: 50.000 Euro
Die Mindestdeckungen sind sehr niedrig, die Höchstgrenze kann deshalb schnell erreicht sein, besonders dann wenn mehrere Personen durch einen Unfall verletzt werden. Daher ist eine deutlich höhere Deckungssumme von z. B. 100 Millionen Euro empfehlenswert. In diesem Fall sind Sie auch bei größeren Schäden zuverlässig abgesichert und können davon ausgehen das die Versicherung den Schaden in vollem Umfang trägt. Je nach Versicherungsanbieter stehen jeder geschädigten Person 8 bis maximal 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Der häufigste Grund für einen Wechsel zu einer neuen Autoversicherung sind niedrigere Prämien. Damit der Wechsel in eine neue Kfz-Versicherung gelingt, sollten Sie auf die Kündigungsfristen achten. Bei den meisten Kfz-Versicherungsverträgen gilt eine einmonatige Kündigungsfrist. Häufig laufen diese Verträge bis zum Jahresende und verlängern sich dann automatisch. Wer also seine Kfz-Versicherung wechseln möchte, sollte bis zum 30 November die Kündigung bei dem alten Versicherer vorlegen.

Ausnahmen gelten für unterjährige Verträge, bei denen Beginn und Ablauf des Versicherungsjahres unabhängig vom Kalenderjahr festgelegt sind. Auch diese Form des Vertrages verlängert sich automatisch, wenn nicht bis zum Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt wird. Unter bestimmten Umständen haben Versicherte auch Anspruch auf ein Sonderkündigungsrecht, dieses greift dann wenn beispielsweise Versicherungsprämien erhöht werden, bei einem Fahrzeugwechsel oder im Schadensfall. Eine Sonderkündigung muss immer schriftlich erfolgen.

Bei einen Wechsel ist neben der Beitragshöhe auch entscheidend, welche Leistungen Ihnen die neue Versicherung bietet. Es empfiehlt sich also genau darauf zu achten, wie der Deckungsumfang im Schadensfall aussieht, wie hoch der Beitrag ist und ob Ihnen besondere Rabatte gewährt werden.

Mallorca Police ist ein Synonym für: „Versicherung für den Gebrauch fremder, versicherungspflichtiger Fahrzeuge“. Die Mallorca-Police ist eine Zusatzversicherung für Mietfahrzeuge im Ausland, Sie ist in der Regel europaweit gültig.
Diese Zusatzversicherung ist für Mietwagenfahrten im Ausland sinnvoll, da in vielen europäischen Ländern die Mindestversicherungssummen wesentlich niedriger sind als in Deutschland.
 

Bei schweren Unfällen reichen die Versicherungssummen im Ausland nicht aus, der Mieter des Wagens muss also die restlichen Kosten selber zahlen.
Mit der Mallorca-Police ist Ihr Mietwagen über die gleiche Versicherungssumme wie Ihr privates Auto in Deutschland mit versichert. Die anfallenden Kosten werden von Ihrer eigenen Kfz-Haftpflichtversicherung gedeckt. Die meisten Versicherungsanbieter haben in Ihren Tarifen bereits die Mallorca-Police inbegriffen. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie bei Ihrem Versicherer eine Ergänzung oder einen anderen Tarif anfragen, sofern dies angeboten wird. Die Kosten für die Mallorca Police belaufen sich auf nur 8 bis 15 Euro pro Jahr.

Unter folgenden Bedingungen haben Sie ein Sonderkündigungsrecht und können Ihren Kfz-Versicherungsvertrag vorzeitig bzw. außerordentlich kündigen.

1. Beitragserhöhung

Sonderkündigungsrecht besteht dann wenn Ihr Versicherer trotz gleichbleibender Leistungen die Beiträge erhöht oder Sie von einer Beitragserhöhung nicht in Kenntnis gesetzt werden. Der Versicherungsanbieter ist dazu verpflichtet, Sie auf Beitragserhöhungen hinzuweisen, geschieht dies nicht, haben Sie das Recht während der Vertragslaufzeit  außerordentlich zu kündigen. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Kfz-Haftpflicht oder eine Kaskoversicherung handelt.

Ausnahme: Ihr Versicherer darf die Beiträge jedoch erhöhen, wenn sich beispielsweise die Fahrer ändern, wenn Sie umgezogen sind oder bereits einen Schaden gemeldet haben.

2. Im Schadensfall

Ein weiterer Grund für eine Sonderkündigung ist ein regulierter Kfz-Versicherungsschaden. Aufgrundessen das Sie nach einem regulierten Versicherungsschaden in eine andere Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft werden, kann es sich finanziell für Sie lohnen nach Abschluss des Schadenfalles die Kfz-Versicherung zu wechseln.

3. Wegfall des versicherten Risikos.

Das Sonderkündigungsrecht besteht auch bei einem Wechsel oder Stilllegung des bereits versicherten Fahrzeugs, die Sonderkündigung erfolgt in diesem mit dem Wechsel bzw. der Abmeldung des Fahrzeugs.

Wichtig ist bei dem Sonderkündigungsrecht das Einhalten der Kündigungsfristfrist, ab dem Zeitpunkt der Beitragserhöhung oder des Schadenfalls muss die Sonderkündigung innerhalb eines Monats erfolgen. Sie können die Kündigung elektronisch per E-Mail oder Fax Ihrem Versicherer zuschicken. Wenn Sie die Kündigung über dem Postweg verschicken achten Sie auf eine frühzeitige Absendung, damit der Brief rechtzeitig innerhalb der Frist bei Ihrem
Versicherungsanbieter ankommt.

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