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Studenten in der privaten Krankenversicherung

Zu Beginn des Studiums haben Studenten die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung, viele entscheiden sich für die gesetzliche Krankenversicherung, da Sie dort über die Familienversicherung kostenlos abgesichert sind. Auf der anderen Seite bietet die private Krankenversicherung eine günstige Alternative mit einem weitaus umfangreicheren Leistungsspektrum als die GKV. Studenten profitieren in der privaten Krankenversicherung von besonders günstigen Beiträgen und erhalten eine erstklassige medizinische Versorgung im Krankheitsfall. Insbesondere für Kinder von Beamten ist die private Krankenversicherung lohnenswert, da die Kinder bis zur Vollendung Ihres 25. Lebensjahres über die Beihilfe der Eltern zu einem Satz von 80 Prozent abgesichert sind.

Warum privat versichern?

GKV wird für Studenten teurer

Eine private Krankenversicherung empfiehlt sich für Studenten aus mehreren Gründen und bietet einige Vorteile. Die Leistungen können hier selbst bestimmt werden und der Leistungsumfang ist wesentlicher höher als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Beispielsweise unter anderem die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente in vollem Umfang erstattet und im Krankenhaus haben Sie Anspruch auf Chefarztbehandlung. Die PKV bietet besonders günstige Studenten- und Beihilfetarife an, BAföG-Empfänger erhalten zudem einen monatlichen Zuschuss zu den Beiträgen, wodurch die PKV für Studenten oftmals günstiger ist als eine gesetzliche Krankenversicherung.

  • Leistungen können selbst zusammengestellt werden
  • PKV Studententarife sind oftmals günstiger als die GKV
  • Kinder von Beamten profitieren von besonders günstigen Beihilfe-Tarifen.
  • Die medizinische Versorgung ist wesentlich umfangreicher als in der gesetzlichen Krankenversicherung

Mit der am 1. August 2019 in Kraft getretene BAföG-Reform bekommen Studenten aufgrund einer Anhebung des Förderungshöchstsatzes zwar mehr BAfög ausgezahlt, allerdings steigen dadurch auch die Krankenkassenbeiträge an. Der BAföG-Höchstsatz bildet die Grundlage der Beitragsberechnung in der studentischen Krankenversicherung, somit steigen die GKV Beiträge auf mehr als 100 Euro im Monat an, auch Studenten ohne staatliche Förderung sind von der Beitragserhöhung betroffen.

Privat versicherte Studenten können sich doppelt freuen, Sie erhalten mehr BAföG und profitieren zudem auch von höheren Zuschüssen für die Kranken- und Pflegeversicherung. Dennoch sind Sie im Gegensatz zu gesetzlich versicherten nicht von Beitragserhöhungen betroffen.

Warum privat versichern?

Eine private Krankenversicherung empfiehlt sich für Studenten aus mehreren Gründen und bietet einige Vorteile. Die Leistungen können hier selbst bestimmt werden und der Leistungsumfang ist wesentlicher höher als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Beispielsweise unter anderem die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente in vollem Umfang erstattet und im Krankenhaus haben Sie Anspruch auf Chefarztbehandlung. Die PKV bietet besonders günstige Studenten- und Beihilfetarife an, BAföG-Empfänger erhalten zudem einen monatlichen Zuschuss zu den Beiträgen, wodurch die PKV für Studenten oftmals günstiger ist als eine gesetzliche Krankenversicherung.

  • Leistungen können selbst zusammengestellt werden
  • PKV Studententarife sind oftmals günstiger als die GKV
  • Kinder von Beamten profitieren von besonders günstigen Beihilfe-Tarifen.
  • Die medizinische Versorgung ist wesentlich umfangreicher als in der gesetzlichen Krankenversicherung

GKV wird für Studenten teurer

Mit der am 1. August 2019 in Kraft getretene BAföG-Reform bekommen Studenten aufgrund einer Anhebung des Förderungshöchstsatzes zwar mehr BAfög ausgezahlt, allerdings steigen dadurch auch die Krankenkassenbeiträge an. Der BAföG-Höchstsatz bildet die Grundlage der Beitragsberechnung in der studentischen Krankenversicherung, somit steigen die GKV Beiträge auf mehr als 100 Euro im Monat an, auch Studenten ohne staatliche Förderung sind von der Beitragserhöhung betroffen.

Privat versicherte Studenten können sich doppelt freuen, Sie erhalten mehr BAföG und profitieren zudem auch von höheren Zuschüssen für die Kranken- und Pflegeversicherung. Dennoch sind Sie im Gegensatz zu gesetzlich versicherten nicht von Beitragserhöhungen betroffen.

Das Leistet die PKV

Die PKV bietet spezielle Studententarife an, bei denen Sie erheblich günstigere Beiträge zahlen, als bei Normaltarifen. Sie erhalten als Student den gleichen Versicherungsschutz wie Selbstständige oder Angestellte in einem Normaltarif, zusätzlich können Sie das Leistungsspektrum Ihres Tarifes individuell anpassen. Im folgenden sind grundlegende Leistungen der PKV aufgeführt, Zusatzleistungen können je nach Bedarf hinzugebucht werden:

  • Kürzere Wartezeiten Als privat Patient haben Sie freie Arzt- und Krankenhauswahl. Zudem profitieren Sie von erheblich kürzeren Wartezeiten und bekommen schneller einen Termin bei Fachärzten.
  • Chefarztbehandlung Bei einem Krankenhausaufenthalt haben Sie Anspruch auf Chefarztbehandlung. Dies eine der Wahlleistungen grundsätzlich von Krankenhäusern angeboten werden. Als Privatpatient schließen Sie einen jederzeit kündbaren Vertrag mit dem Krankenhaus ab und werden vorab über die Entgelte und Inhalte der Wahlleistung informiert. Die Kosten übernimmt Ihre Krankenversicherung, sofern der Versicherungsschutz in Ihrem Tarif enthalten ist.
  • Einbett_Zweibett Zimmer Je nach gewählten Tarif haben Sie Anspruch auf eine Unterbringung in einem 1-Bett oder 2-Bett Zimmer. Diese Leistung ist eine Wahlleistung, die von Krankenhäusern angeboten werden und fällt unter die Kategorie "Unterkunft". Als Privatpatient schließen Sie einen jederzeit kündbaren Vertrag mit dem Krankenhaus ab und werden vorab über die Entgelte und Inhalte der Wahlleistung informiert. Die Kosten übernimmt Ihre Krankenversicherung, sofern der Versicherungsschutz in Ihrem Tarif enthalten ist.
  • Zahnersatz_Zahnbehandlung Die Kosten für Zahnersatz und Zahnbehandlungen und weiteren Vorsorgemaßnahmen wie einer professionellen Zahnreinigung werden je nach gewählten Tarif 50 % bis 100 % erstattet. Die Kostenübernahme für Zahnbehandlungen sind in grundsätzlich jedem Tarif in der PKV integriert. Bei der Tarifwahl stehen drei Arten von Versicherungsschutz zur Auswahl:

    Basisschutz: Kosten für Zahnbehandlungen werden bis zu 70 % übernommen.

    Komfort-Schutz: Kosten für Zahnbehandlungen werden bis zu 100 % erstattet, Kosten für Zahnreinigung und sonstigen Vorsorgemaßnahmen werden teilweise übernommen.

    Premium-Schutz: Kosten für Zahnbehandlungen, professioneller Zahnreinigung und sonstige Vorsorgemaßnahmen werden zu 100 % erstattet.

Die Krankenversicherung fürs Auslandssemester

In der privaten Krankenversicherung profitieren Sie bei Auslandsaufenthalten in ganz Europa von einem umfangreichen Krankenversicherungsschutz inklusive allen tariflichen Leistungen. Bei den meisten privaten Versicherungsunternehmen besteht der Auslandskrankenschutz für maximal ein Monat, bestimmte Versicherer bieten den privaten Vollschutz auch weltweit bis zu drei Monaten an. In bestimmten Fällen kann die Zeit von einem Monat auch verlängert werden, sprechen Sie daher vor Reiseantritt mit Ihrem Versicherer über entsprechende Verlängerungsmöglichkeiten.
 

Was passiert nach dem Studium?

Die gewählte Krankenversicherung zu Beginn des Studiums bleibt für die gesamte Studienzeit bestehen. Nach dem Studium ist ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung in den meisten Fällen problemlos möglich,  je nach Beruf können Sie auch privat versichert bleiben.
  • Beamtenanwärter-/innen können sich nach dem Studium problemlos privat versichern und zudem von günstigen Beihilfetarifen profitieren, alternativ besteht auch die Möglichkeit einer freiwilligen GKV-Mitgliedschaft. Auch Selbstständige oder freiberuflich tätige, können nach dem Studium in der PKV versichert bleiben.
  • Auch Angestellte haben nach dem Studium die Möglichkeit privat versichert zu bleiben, wenn Ihr jährliches Einkommen oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze von 60.750 Euro (Stand: 2019) liegt. In diesem Fall ist auch eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV möglich. Bei einem jährlichen Einkommen unterhalb dieser Grenze sind Sie als Arbeitnehmer automatisch versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Für die Zeit der Jobsuche nach dem Studium ist der Eintritt in die gesetzliche Krankenversicherung, ein Monat und ein Tag nach der Exmatrikulation möglich. Sollten Sie nach dem Studium Kurzfrist arbeitslos sein und einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) haben, so übernimmt für Sie das Amt die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung für die Zeit bis Sie eine Arbeit gefunden haben.
In diesen Fällen erlischt nach dem Ende des Studiums (Exmatrikulation) die Befreiung von der GKV, wodurch ein Beitritt in die gesetzliche Krankenversicherung oder in die Familienversicherung der Eltern wieder möglich ist:
  • Die Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherung erlischt, wenn Sie direkt nach dem Studium ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis aufnehmen, in welchem Sie länger als einem Monat arbeiten.
  • Wenn Sie nach dem Studium auf Jobsuche sind, ist ein Beitritt in die gesetzliche Krankenversicherung einem Monat nach der Exmatrikulation möglich.

Häufig gestellte Fragen

Die Vergünstigungen in der privaten studentischen Krankenversicherung gelten unabhängig von der Anzahl der Semester und werden meist bis zum 34. Lebensjahr gewährt. Die günstigen Beihilfe-Tarife der PKV sind an die Zahlung des Kindergeldes gekoppelt, das gleiche gilt für die Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung. Mit Vollendung des 25. Lebensjahres endet der Bezug von Kindergeld, somit entfällt der Anspruch auf staatliche Beihilfe über den verbeamteten Elternteil in der privaten Krankenversicherung.

Unabhängig davon ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind, erhalten BAföG-Empfänger über die Ausbildungsförderung einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 86€ zur Kranken- und Pflegeversicherung. Dieser Zuschuss setzt sich aus 71€ für die Krankenversicherung und 15€ für die Pflegeversicherung zusammen.

In der privaten Krankenversicherung gibt es für Studenten keine Einkommensgrenzen. Jedoch kann sich der Beitrag zur Pflegeversicherung geringfügig erhöhen wenn Sie aus einem Nebenjob ein dauerhaft monatliches Einkommen von mehr als 450€ beziehen. Wenn Sie schon mehr als 14 Semester studiert haben, ist die private Krankenversicherung für Studenten oftmals günstiger als die gesetzliche und Sie können Sie 60€ pro Monat sparen.
 
In der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung liegt die Einkommensgrenze bei 450€ im Monat.

Im Gegensatz zur GKV gibt es in der privaten Krankenversicherung keine Semestergrenzen. Die vergünstigten Tarife werden Ihnen bei den meisten Versicherungen bis zum 34. Lebensjahr gewährt. Eine Tarifumstellung erfolgt am ersten Tag des Folgemonats nach Ihren 34. Geburtstag auf den vollen Beitrag, welcher auch für Angestellte und Selbstständige gilt.

Anders als in der GKV gilt in der privaten Krankenversicherung das sogenannte Kostenerstattungsprinzip, die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen wird nach der offiziellen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Das bedeutet, der Privatpatient bekommt von dem behandelnden Arzt, Zahnarzt, Therapeut oder Krankenhaus eine Rechnung ausgehändigt oder zugeschickt. Grundsätzlich gibt es in der privaten Krankenversicherung zwei Abrechnungsmöglichkeiten:

1.  Sie können die Rechnung innerhalb einer Frist von zwei bis drei Wochen Ihrer privaten Versicherung zuschicken. Die meisten Rechnungen beinhalten eine Zahlungsfrist von zwei bis drei Wochen, dennoch empfiehlt es sich, die Rechnung so früh wie möglich Ihrer Versicherung zu zuschicken. Die Versicherung prüft binnen einer Frist von maximal 14 Tagen die Notwendigkeit der Behandlung und die dadurch entstandenen Kosten, anschließend wird Ihnen der volle Rechnungsbetrag auf Ihrem Koto überwiesen und Sie können die Rechnung bezahlen.

2. Alternativ können Sie auch in Vorleistung gehen und die Kosten der Rechnung zunächst selbst zahlen, anschließend reichen Sie die Kosten bei Ihrer privaten Versicherung ein. Nach einer Prüffrist von maximal 14 Tagen bekommen Sie den Rechnungsbetrag in vollem Umfang von der privaten Krankenversicherung zurückerstattet.

Bei hohen Rechnungen beispielsweise von einem Krankenhaus, kann die Rechnung auch direkt an die private Krankenversicherung weitergeleitet werden.
Ob die Behandlungskosten zu einem Teil oder komplett erstatt werden hängt natürlich von Ihrem Tarif und dessen Leistungsumfang ab den Sie bei Vertragsbeginn gewählt haben. Bei Rezepten und Medikamenten müssen Sie immer zuerst in Vorleistung gehen und bekommen die Kosten anschließend von Ihrer PKV zurückerstattet.

Achtung: Einige Ärzte bestehen jedoch auf eine sofortige Begleichung der Rechnung, in diesem Fall könnten durch ein späteres begleichen der Rechnung Mahnkosten anfallen, diese müssten dann vom Versicherungsnehmer selbst getragen werden.

Wenn Sie sich zu Beginn des Studiums für die private Krankenversicherung entschieden haben, ist ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung während des Studiums nicht möglich. In dem Fall bleiben Sie bis zur Exmatrikulation in der PKV versichert.

Ausnahme: Wenn Sie einer regelmäßigen Beschäftigung mit mehr als 20 Stunden pro Woche nachgehen, fallen Sie unter die Versicherungspflicht und sind somit verpflichtet sich gesetzlich zu versichern.

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